Haushaltspolitik

Bergens Dorffinanzen sind im Vergleich zu anderen Dörfern recht solide. Wir müssen aufpassen, nicht nur zu sparen sondern für rentierliche, nachhaltige Investitionen die immer begrenzten Mittel anstelle von Prestigebauten zu verwenden.
Die guten Bergener Zahlen sind das Ergebnis langjähriger Einsparungen, leider häufig auf Kosten des Bestands. So gibt es noch immer einen Investitionsstau. Das wird in den kommenden Jahren zu einer Belastung des Haushalts führen. Es wird in den nächsten Jahren mein Aufgabenschwerpunkt sein, diesen Investitionsstau aufzulösen. In manchen Bereichen wäre Sparen nichts anderes als ein Kaputtsparen an der Zukunft. Die Einnahmeseite lässt sich im Grunde kaum nachhaltig verändern. Bergen kann nur die Grundsteuer und die Gewerbesteuer beeinflussen. Von einer Erhöhung dieser Steuern ist jedoch abzusehen, weil bei der einen die Bau- und Wohnungspreise steigen würden. Und eine Erhöhung der Gewerbesteuerumlage würde den ohnehin bestehenden Trend zur Abwanderung von Bergener Firmen in die Region verstärken. Hierbei kommt erschwerend hinzu, dass andere Kommunen in der Region engagierter freie Grundstücke ausweisen oder schaffen.
Ich habe mir zum Ziel gesetzt diesem Trend der Abwanderung entgegenzusteuern und Rahmenbedingungen zu schaffen die es Firmen ermöglichen nach Bergen zu kommen um zu bleiben.

Haushaltspolitik muss nachhaltig sein, das heißt, wir können nicht das Geld unserer Kinder ausgeben. Wir müssen sparsam sein, damit wir investieren können. Gesunder Menschenverstand eben.

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